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Blumen des Bösen · BandarchivBlumen des Bösen

1992–2000

Besetzung

12 Menschen und 2 Drumcomputer in 10 Besetzungen. Beständig blieb nur eine Stimme am Baß; alles andere wechselte. Was hier steht, stammt aus der Aufstellung der Band, ihren Tourberichten und den Angaben auf den Hüllen — jede Besetzung nennt ihre Quelle.

Am Anfang

Juni 1992 – 11. Februar 1993
Marty González Martín
Gesang, Querflöte

Alle Mitglieder

14

In der Reihenfolge, in der sie dazukamen. Zeitraum und Instrumente ergeben sich aus den Besetzungen weiter unten.

Marty González Martín

Juni 1992 – November 1997 · ehemalig · 8 Besetzungen

Gesang, Querflöte

Außerdem genannt: Schetter, Geige, Synthi

Sie wuchs zweisprachig auf: „Spanisch, weil es meine Muttersprache ist, aber eigentlich ist Deutsch auch meine Muttersprache. Ich bin hier geboren“, sagt sie 1995 im Radio; 1997 nennt sie Spanisch ihre „zweite Muttersprache“. Vor der Band sang sie im Kirchenchor, ohne Gesangsausbildung. Über ein Demo der Gruppe Dystrophy holten Pyogenesis sie für ihre erste CD ans Mikrofon.

Auch geschrieben: Marty Gonáles Martín (Myspace) · Marty González Martin (Online-Katalog)

Martin Ullmann

Juni 1992 – 13. Mai 1995 · ehemalig · 3 Besetzungen

Gitarre

Außerdem genannt: Bass

Gründungsmitglied. Sein Abschiedskonzert am 13. Mai 1995 in Öhringen war zugleich die Release-Party des ersten Albums „Übermut werde Spaten“.

Auch geschrieben: Martin (Einleger, Beihefte)

Severin Schöllhammer

Juni 1992 – 3. Juni 2000 · bis zuletzt · 10 Besetzungen

Baß, Gesang, Programmierung

Das einzige durchgehende Mitglied — von der ersten Probe im Juni 1992 bis zum letzten Konzert im Juni 2000. Nach eigener Auskunft gehört sein Hören Joy Division, EA80, britischem Gitarrenpop, den TV Personalities, Talulah Gosh, dem Post Punk und viel aus den sechziger Jahren. Was er an Musik mag, beschreibt er so: „prägnante Hooklines und Melodien. Die Suche nach den perfekten Harmonien. Kombiniert mit etwas Seltsamkeit.“

Volker Schmieding

Juni 1992 – 11. Februar 1993 · ehemalig

Schlagzeug

Die Trennung erfolgte am 11. Februar 1993 per Telefon, ohne Ersatz; der Proberaum ging dabei ebenfalls verloren.

Eddie Stehblau

Mai 1993 – Dezember 1993 · ehemalig

Schlagzeug

Auch Mitglied von Dystrophy. 1998 gestorben.

Roman Schönsee

Sommer 1993, sporadisch · Gast

zweite Gitarre

Half im Sommer 1993 sporadisch aus; sein einziger belegter Auftritt war das Stadtfest in Reutlingen am 19. Juni 1993. Schon im August 1992 hatte er die erste Demokassette der Band produziert. Er betrieb das Tonstudio „Factory of Audio Arts“ in Beuren — dem Nachbarort von Neuffen — und ist auf zahlreichen Platten als Produzent, Toningenieur und Mischer verzeichnet. Nach Severin Schöllhammer hat er alle Lieder der Band aufgenommen — erst mit dem Vierspurgerät, später in diesem Studio. Die einzige Ausnahme ist „Zonengrenze ’84“, und zwar in beiden Fassungen: die Demoaufnahme entstand bei Chris Wohlwill in Tübingen, die Studiofassung im März 2000 bei Dierk Budde in Stuttgart. Über ihn selbst sagt Severin Schöllhammer: „Roman Schönsee war so etwas wie der große Bruder von den Blumen des Bösen. Er hat uns an seinem Können und Wissen teilhaben lassen. Er war immer eine große Hilfe bei den Aufnahmen.“ (Auskünfte vom 11. September 2026.)

Arno Ritter

Januar 1994 – Januar 1996 · ehemalig · 3 Besetzungen

Schlagzeug

Außerdem genannt: Schetter

Kennengelernt hatte die Band ihn auf seiner Silvesterfeier 1993 in Leonberg, wo fortan auch geprobt wurde.

Bernd Mall

Juni 1995 – Juni 1996 · ehemalig · 3 Besetzungen

Gitarre

Später noch einmal als Gast: einmalig, Esslingen im September 1998

Sein erster Auftritt war am 4. Juni 1995 in Rambouillet.

Kornel Lapon

16. Dezember 1995 – 3. Juni 2000 · bis zuletzt · 6 Besetzungen

Saxophon, Tasten, Gesang

Kam von allen am langsamsten zur Band: erst im Publikum, dann im Juni 1995 als Freund und Französischsprecher auf der Frankreichreise dabei, danach mit dem Saxophon im Proberaum. Sein erster belegter Auftritt war am 16. Dezember 1995 in Heilbronn. Zu ihm besteht seit Jahren kein Kontakt mehr; Severin Schöllhammer nennt ihn 2026 verschollen. Was aus ihm wurde, weiß das Archiv deshalb nicht.

Igor

Januar 1996 – September 1996 · Gerät · 2 Besetzungen

Drumcomputer

Ein von Loonatikk geliehener Drumcomputer. Trat im Januar 1996 an die Stelle des Schlagzeugers.

Waldek Kopeć

Juni 1996 – 3. Juni 2000 · bis zuletzt · 4 Besetzungen

Gitarre, Gesang

Zu ihm besteht seit Jahren kein Kontakt mehr; Severin Schöllhammer nennt ihn 2026 verschollen. Was aus ihm wurde, weiß das Archiv deshalb nicht.

Auch geschrieben: Waldemar Kopec (Myspace) · Waldek Kopec (Bandchronik)

Nox

September 1996 – 3. Juni 2000 · Gerät · 3 Besetzungen

Drumcomputer

Ein Roland R8. Myspace führt Nox als Mitglied, die Hüllen nennen sie „Blumenschrittmacher“; die Bandchronik schreibt: „Im September 1996 wird Nox (ein Roland R8) die Blumenschrittmacherin.“

Martin „Kaktus“ Roeder

Januar 1998 – 3. Juni 2000 · bis zuletzt

Gesang

Betreiber von Kaktus Records, das der Band 1994 ein ganzes Album anbot. 1998 übernahm er selbst den vakanten Sängerposten. Den Entschluß, der Band ein Album anzubieten, faßte er wegen ihres Stils und „der gelegentlichen ruppigen Ausflüge wie Kein Tag“. Sein Fanzine „Kaktus“ erschien ab 1993 und handelte von Punkrock, Hardcore, Politik und Lyrik. Auf die Band stieß er Anfang 1993 über die Besprechung der Single „Kein Tag ohne Revolution“ in einem fremden Fanzine und bestellte sie bei der Band; das Interview von 1994 führte er bei Marty González Martín und Severin Schöllhammer zu Hause. Im Sommer 1996 ging er für ein dreiviertel Jahr zum Studium nach Südostengland — Severin Schöllhammer und Marty besuchten ihn dort. Die Split-Single mit den nordirischen The Holsteins war sein eigenes Vorhaben.

Auch geschrieben: Martin Roeder (Booklets, Credits) · Kaktus (Fanzine, Signal)

Chris Wohlwill

April bis August 1998 · Gast

zweite Gitarre

Im Verlauf

10
  1. Juni 1992 – 11. Februar 1993

    Gründung

    Marty González Martín
    Gesang, Querflöte

    Am 27. Juni 1992 fand im Big Bang in Nürtingen die erste Probe unter diesem Namen statt. Die Trennung von Volker Schmieding erfolgte am 11. Februar 1993 per Telefon, ohne Ersatz; der Proberaum ging dabei ebenfalls verloren.

    2 belegte Konzerte · Quelle: Aufstellung der Band

  2. Mai 1993 – Dezember 1993

    Eddie Stehblau kommt ans Schlagzeug

    Marty González Martín
    Gesang, Querflöte
    Eddie Stehblau
    Schlagzeug
    Roman SchönseeGast
    zweite Gitarre · Sommer 1993, sporadisch

    Die Bandchronik datiert Eddie Stehblaus Einstieg auf „ca. Mai“ 1993. Im Dezember spielte die Band ihre ersten Konzerte außerhalb Baden-Württembergs. Der Abend in Mönchengladbach am 4. Dezember 1993 war sein letztes Konzert (Severin Schöllhammer, 5. September 2026). Sein Debüt als Aushilfsdrummer liegt früher: die Proberaumkassette „Anno 1993“ verzeichnet es zwischen dem 20. März und dem 8. Mai 1993 („DYSTROPHY-Eddy’s Debüt als Aushilfsdrummer bei uns, im Big Bang“). Das ist kein Widerspruch zum Mai — Severin Schöllhammer am 11. September 2026: „Soweit ich mich erinnere hat er es sich erst mit der Zeit überlegt, fest einzusteigen, obwohl er schon eine andere Band hatte.“

    5 belegte Konzerte · Quelle: Aufstellung der Band und Bandchronik

  3. Januar 1994 – 13. Mai 1995

    Arno Ritter kommt ans Schlagzeug

    Marty González Martín
    Gesang, Querflöte
    Arno Ritter
    Schlagzeug

    Im Dezember 1994 erklärte Gründungsmitglied Martin Ullmann, dass er die Gruppe verlassen werde; das geplante Album wurde dennoch aufgenommen. Sein letztes Konzert war am 13. Mai 1995 in Öhringen, zugleich die Release-Party von „Übermut werde Spaten“.

    8 belegte Konzerte · Quelle: Aufstellung der Band und Bandchronik

  4. Juni 1995 – 16. Dezember 1995

    Bernd Mall übernimmt die Gitarre

    Marty González Martín
    Gesang, Querflöte
    Bernd Mall
    Gitarre
    Arno Ritter
    Schlagzeug

    Bernd Mall kam von Loonatikk; sein erster Auftritt war am 4. Juni 1995 in Rambouillet, dem ersten Auslandskonzert. Im September folgte die erste Tour, durch Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen.

    16 belegte Konzerte · Quelle: Tourberichte von Bernd Mall und Severin Schöllhammer, Bandchronik

  5. 16. Dezember 1995 – Januar 1996

    Kornel Lapon kommt ans Saxophon

    Marty González Martín
    Gesang, Querflöte
    Bernd Mall
    Gitarre
    Arno Ritter
    Schlagzeug
    Kornel Lapon
    Saxophon

    Kornel Lapon spielte am 16. Dezember 1995 in Heilbronn zum ersten Mal offiziell Saxophon. Es ist die einzige belegte Besetzung mit Schlagzeug und Saxophon zugleich. Kornel Lapon kam als Zuhörer dazu: er war im Publikum, fuhr im Juni 1995 mit nach Frankreich, weil er mit Severin Schöllhammer befreundet war und Französisch sprach, und brachte danach auf dessen Zureden „nur aus Spaß“ sein Saxophon in den Proberaum mit. Mit der Zeit konnte er drei Lieder mitspielen, hielt sich aber weiter nicht für ein Mitglied. „Wir stellten ihn dann vor vollendeten Tatsachen und sagten ihm: jetzt kannst du doch drei Lieder spielen, dann kannst du auch bei einem Konzert mitspielen. Und so kam es dann im Dezember 1995.“ Hier steht der belegte erste Auftritt, weil die Chronik Konzerte zählt und keine Proben.

    2 belegte Konzerte · Quelle: Aufstellung der Band und Bandchronik; Auskunft von Severin Schöllhammer, 10. September 2026

  6. Januar 1996 – Juni 1996

    Der Drumcomputer ersetzt das Schlagzeug

    Marty González Martín
    Gesang, Querflöte
    Bernd Mall
    Gitarre
    Kornel Lapon
    Saxophon
    Igor
    Drumcomputer

    Arno Ritter verließ die Band eine Woche nach dem Auftritt im Tübinger Epplehaus vom 10. Januar 1996. An seine Stelle trat der von Loonatikk geliehene Drumcomputer Igor. Der erste Auftritt ohne Schlagzeuger fand im Frühjahr 1996 in Öhringen statt. Warum es eine Maschine wurde, hat Marty González Martín 1997 im Radio erzählt: „Wir hatten seit Längerem ein Problem mit unseren Schlagzeugern […] keine Lust mehr auf das Drama, immer wieder jemanden einzuspielen, um ihn dann wieder zu verlieren. […] Leider, muss ich sagen, weil eigentlich ein Mensch uns lieber gewesen wäre — aber inzwischen würden wir auch nicht mehr zurück wollen. Die Maschine hat ihren Vorteil: Sie ist pünktlich, sie ist perfekt und auch so klein und handlich. Das einzige Problem ist, sie redet ein bisschen wenig.“ Programmiert haben sie vor allem Kornel Lapon und Severin Schöllhammer.

    5 belegte Konzerte · Quelle: Bandchronik und Aufstellung der Band; Wüste Welle, 2.9.1997

  7. Juni 1996 – September 1996

    Waldek Kopeć übernimmt die Gitarre

    Marty González Martín
    Gesang, Querflöte
    Kornel Lapon
    Saxophon
    Igor
    Drumcomputer

    Im Juni 1996 wurde Bernd Mall durch Waldek Kopeć ersetzt.

    2 belegte Konzerte · Quelle: Bandchronik

  8. September 1996 – November 1997

    Nox löst Igor ab

    Marty González Martín
    Gesang, Querflöte
    Kornel Lapon
    Saxophon
    Nox
    Drumcomputer

    Im September 1996 wurde Nox, ein Roland R8, die Blumenschrittmacherin; im Oktober spielte die Band in Tübingen ihr erstes Konzert in der neuen Besetzung. Im April 1997 gab Marty González Martín in Öhringen ihr Abschiedskonzert, ohne dass jemand wusste, dass es ihr letztes sein würde.

    5 belegte Konzerte · Quelle: Bandchronik

  9. November 1997 – Januar 1998

    Ohne Stimme: die Band probt zu dritt

    Kornel Lapon
    Saxophon
    Nox
    Drumcomputer

    Nach Marty González Martíns Weggang stand die Band zwei Monate ohne Stimme da und probte zu dritt. Severin Schöllhammer: „Die Band war in einer Krise und überlegte, wie es weiter geht. Ob sie zu dritt weiter machen sollen. Sie entschieden sich dagegen.“ Aus dieser Zeit ist kein Konzert belegt.

    Quelle: Auskunft von Severin Schöllhammer, 8. September 2026

  10. Januar 1998 – 3. Juni 2000

    Martin „Kaktus“ Roeder übernimmt den Gesang

    Waldek Kopeć
    Gitarre, Gesang
    Severin Schöllhammer
    Baß, Gesang, Programmierung
    Kornel Lapon
    Saxophon, Tasten, Gesang
    Nox
    Drumcomputer
    Chris WohlwillGast
    zweite Gitarre · April bis August 1998
    Bernd MallGast
    zweite Gitarre · einmalig, Esslingen im September 1998

    Im Januar 1998 stieg Martin „Kaktus“ Roeder als Sänger ein — der Betreiber des Labels, das der Band 1994 ihr erstes Album angeboten hatte. Er übernahm den Gesang zunächst als Notlösung. Die Besetzungsaufstellung nennt für den Wechsel am Mikrofon den November 1997; gemeint ist damit Marty González Martíns Weggang, nicht sein Einstieg. In dieser Besetzung erschienen „Damals, vor zwei Sekunden“ und „Aus Ruinen“. Das letzte Konzert war am 3. Juni 2000 im Limelight in Stuttgart. Was der Wechsel bedeutete, hat Roeder 2026 selbst beschrieben: eine Frauenstimme wurde durch eine Männerstimme ersetzt, eine geübte Stimme durch eine, die „letztmals im Jugendchor ernsthaft singen geübt hatte“. „Trotz anfänglicher Skepsis, vor allem von Seiten Kornels, aber auch meiner Erinnerung nach von Waldek“ blieb nur Üben — und die Prüfung, welche Stücke seine Stimme trug. Aus den früheren Phasen wurden genau drei übernommen: „Albert“, „Kein Tag ohne Revolution“ und „All Flowers Fade“. Alles übrige war neu, und der Stil wurde ruppiger, weniger melodiedominant. Unstimmigkeiten habe es in der Band in dieser Zeit immer wieder gegeben.

    19 belegte Konzerte · Quelle: Auskunft von Severin Schöllhammer, 8. September 2026; Bandchronik; Aufstellung der Band

Andere Bands

Die Blumen des Bösen entstanden nicht aus dem Nichts, und für einige ging es danach weiter.

Davor

Martin Ullmann
  • 2-B-3 — Gitarre · November 1984 – Mai 1987 · gegründet am 20. November 1984 in Neuffen, damals fünfzehn
  • Excalibur — Gitarre · April 1988 – September 1990 · Demo „Z“ Das Demo „Z“ ist ein Mitschnitt eines Konzerts am 19. August 1989, erschienen auf Distel Tapes 003. Der Einleger nennt außerdem Ado (Gesang, Gitarre) und Ines (Schlagzeug).
  • Hopeful Monsters — Mai 1990 · kurzlebig
  • Flowers of Evil — Januar – Oktober 1991 · die englische Form des späteren Bandnamens
  • Nixfits — Gitarre, Gesang · 30. Mai 1990 · Eine Band für einen Tag: eine Jam-Session mit Gerri (Gernot Rothhaar) in Neuffen, gecoverte Klassiker, improvisierte Stücke und zwei Lieder von Excalibur. Der Name spielt auf die Misfits an und auf den eigenen Zustand.
Severin Schöllhammer
  • 2-B-3 — Bass · November 1984 – Mai 1987 · damals vierzehn
  • Excalibur — April 1988 – September 1990 · Demo „Z“ Das Demo „Z“ ist ein Mitschnitt eines Konzerts am 19. August 1989, erschienen auf Distel Tapes 003. Der Einleger nennt außerdem Ado (Gesang, Gitarre) und Ines (Schlagzeug).
  • Hopeful Monsters — Mai 1990 · kurzlebig
  • Flowers of Evil — Januar – Oktober 1991
  • Nixfits — Baß, Gitarre, Gesang · 30. Mai 1990 · Eine Band für einen Tag: eine Jam-Session mit Gerri (Gernot Rothhaar) in Neuffen, gecoverte Klassiker, improvisierte Stücke und zwei Lieder von Excalibur. Der Name spielt auf die Misfits an und auf den eigenen Zustand.
  • Allied Aliens — Baß · Ende 1991 – Anfang 1992 · Hardcore-Band mit Proberaum im Epplehaus in Tübingen, dort auch das erste Konzert am 20. Dezember 1991. Severin Schöllhammer spielte noch unter seinem Künstlernamen Punkmuckl. Nach dem zweiten Abend am 24. Januar 1992 im JuZ Hechingen, zu dem der Schlagzeuger nicht erschien, löste sich die Band auf.
  • Hans & Die Bürste — Baß · August 1987 – Januar 1988 · Kraut-Punk-Pop, im Kern ein Duo mit MvS am Schlagzeug; drei Gitarristen gaben ein Gastspiel, keiner blieb. Die Band verließ nie ihren Proberaum und spielte nur vor den Mitbewohnern des Wohnprojekts. Einzige Veröffentlichung waren Beiträge zum Tape-Sampler „Peinlich peinlich ist hier alles“.
Volker Schmieding
  • Asozial
  • Morbid Nightmare
Bernd Mall
  • Loonatikk — stand fünfmal mit den Blumen des Bösen auf einer Bühne und ist bis heute aktiv

Daneben

Marty González Martín
  • Dystrophy — Gastgesang · 1992/93 · auf einer Demokassette und der einzigen CD
  • Pyogenesis — Gastgesang · 1992/93 · auf der ersten CD
Martin Ullmann
  • Dark Entries — schon vor Juni 1992 bis mindestens 1993 · Reutlinger Gothic- und New-Wave-Band, in der er schon vor der Gründung der Blumen des Bösen spielte und dann parallel blieb; auf ihrem ersten Demo von 1993 ist er noch dabei. Ob er beide Gruppen zugleich verließ, ist nicht sicher.
Roman Schönsee
  • Dystrophy — Gesang, Gitarre · 1993–1995 · Dieselbe Band, der das Beiheft von „Die Plage der Nation“ dankt („Roman & Dystrophy“) und in der Eddie Stehblau spielte; Marty sang dort als Gast. Auf den Demos „As Nemesis Kissed the Sky“ (1993) und „Spiegel meiner Kälte“ (1995).

Danach

Severin Schöllhammer
  • How High The Moon — 1. Oktober 2017 · Ein einziger Auftritt, zusammen mit Ralf Siemers, in der Reihe „Querungen — Wie der Punk nach Stuttgart kam“ des Württembergischen Kunstvereins Stuttgart.
Volker Schmieding
  • Blanc Estoc — in Online-Katalogen nur als „Volker“ geführt
Roman Schönsee
  • Pyogenesis — Bass · 1995–1997 · Auch dort war Marty Gastsängerin, auf der ersten CD.
  • The Dreamside — Bass · seit 1998
  • Satyrian — Gesang · seit 2004
Bernd Mall
Kornel Lapon
  • dot.commando — die Gruppe, die aus dem Umfeld der Blumen des Bösen hervorging
Waldek Kopeć
  • dot.commando — die Gruppe, die aus dem Umfeld der Blumen des Bösen hervorging
Nox
  • dot.commando — die Gruppe, die aus dem Umfeld der Blumen des Bösen hervorging
Martin „Kaktus“ Roeder
  • dot.commando — die Gruppe, die aus dem Umfeld der Blumen des Bösen hervorging

Diese Seite wird aus den erfassten Mitgliedern und Besetzungen erzeugt. Wo eine Angabe fehlt, fehlt sie auch in den Quellen — geraten wird nicht. Die Bandgeschichte im Wortlaut steht in der Historie, die belegten Auftritte in der Konzertchronik.