
- Jahr
- 1999
- Format
- Album
- Tonträger
- LP
- Label
- Matatu / Baudelaire Records
Was die Blätter schrieben
„Düsterer EmoWavePunk, begleitet von punkfremden Instrumenten wie Querflöte und Saxophon.“
„Getragen von Melancholie und Trauer suhlen sich die Blumen des Bösen zwischen Tragik und Schmerz […]. Es ist ein düsterer Endzeit-Sound mit Saxophon, Querflöte und Keyboard, aus dem die klare, helle Stimme der Sängerin wie ein Lichtkegel herausragt.“
Besetzung
Texte: Severin Schöllhammer („Albert“, „Skelett“, „Regenkatzen“, „Sus“, „Confusión“, „Das Erbe“), Marty González Martín („Netz aus Glas“, „Son los Días“, „Ge-x-teilt“), Arno Ritter („Tier“), Martin Roeder („Glückliche Depressionen“); „Kreatur“ von Richard O’Brien. Zusätzlicher Gesang auf „Sus“ und „Ge-x-teilt“: Martin Ullmann. Von der Hülle abgeschrieben: Aufgenommen September 1997 in E8, „Gott der Geduld am Mischpult“: Roman Schönsee. Endabmischung Oktober 1998, immer noch in E8. Alle Lieder von den Blumen des Bösen, außer „Kreatur“ (Richard O'Brien). „Ge-x-teilt“ ist Marcella O. gewidmet. Alle Lieder stehen unter dem Schutz des Meisters. Dank an Jeans (Label), Martin Ullmann (Gast-Stimme bei „Sus“ und „Ge-x-teilt“), Bernd Mall (Mitkomponist bei vier Liedern), Arno (Text), Kaktus (Text). „Diese Aufnahmen entstanden unter einem bösen Stern und finden nun doch ins Licht der Sonne… Wir kommen zurück, wenn wir stark genug sind!“ Von der Rückseite abgeschrieben: Severin Schöllhammer (Bass, Stimme, Gitarre, Nox) · Waldemar Kopeć (Gitarre, Stimme) · Kornel Lapon (Saxophon, Tasten, Stimme, Nox) · Marty González Martín (Gesang, Querflöte) · Blumenschrittmacherin: Nox
Damals, vor zwei Sekunden
Trackliste
Alles herunterladen (ZIP, 12 Aufnahmen) Nicht alle Aufnahmen sind freigegeben — enthalten ist, was aus dem Bandarchiv stammt.
Anmerkung
Zweites Album, das lange verloren geglaubt war. Laut Bandchronik im September 1997 aufgenommen — 14 Lieder unter den Arbeitstiteln „13“ und „12b“ —, danach auf unbestimmte Zeit verschoben und erst im Juni 1999 veröffentlicht: Matatu Records benannte sich für diese eine Veröffentlichung eigens in Baudelaire Records um.
Angaben nach der Bandchronik.
Katalognummer bei Matatu Records: MR 006. Die Labelseite führte die Band unter Matatu, nicht unter Baudelaire Records — die Umbenennung, von der die Bandchronik berichtet, hat das Label selbst nie nachvollzogen.
Die zeitgenössische Besprechung im Plastic Bomb Nr. 30 beschreibt „die klare, helle Stimme der Sängerin“, die „wie ein Lichtkegel“ aus dem Klang herausrage. Marty González Martín hat die Band laut Chronik im November 1997 verlassen — also kurz nach den Aufnahmen und lange vor der Veröffentlichung im Juni 1999. © Plastic Bomb, zitiert nach der Labelseite von Matatu Records.
Aufnahmedaten
Aufgenommen vom 15. bis 21. September 1997, abgemischt vom 22. bis 25. September 1997. Ältere Angaben, die Platte sei schon 1995 und „noch mit Sängerin“ entstanden, treffen nicht zu.
Unberührt davon bleibt die Angabe auf dem Innencover, die Endabmischung habe im Oktober 1998 stattgefunden — offenbar wurde die Platte ein Jahr später noch einmal angefasst, bevor sie im Juni 1999 erschien.
Warum die Platte zwei Jahre lag, hat Severin Schöllhammer 2026 gesagt: „Die Veröffentlichung erfolgte erst zwei Jahre später, weil kurz nach der Aufnahme, November ’97, Marty mich und die Band verlassen hat.“ Das Archiv kannte beide Daten längst, aber nicht den Zusammenhang zwischen ihnen.
Ein zweiter Grund kommt von Martin „Kaktus“ Roeder, der das erste Album bezahlt hatte: „Eine ganze Platte hätte ich auf keinen Fall nochmal finanzieren können.“ Erschienen ist sie 1999 bei Sturmhöhe.
Nach Martin „Kaktus“ Roeder, 27. September 2026.
