
- Jahr
- 1992
- Format
- Demo
- Tonträger
- Kassette C22, Chrom
- Label
- Distel 06 / Toten Tapes (02)
Was die Blätter schrieben
„Überaus charmantes 4-Spur-Demo einer jungen Band aus dem Großraum Stuttgarts. […] Wem RAZZIA, BOXHAMSTER & CO zusagen, der liegt hier goldrichtig.“
„Die Musik ist einfach nur schön und ich will sie nicht so gerne in eine Schublade stecken. […] Eine leichte Melancholie zieht sich durch alle Sonx, die Texte gefallen mir auch.“
„Überaus charmantes 4-Spur-Demo einer jungen Band aus dem Großraum Stuttgart.“
„Einfach eine überirdisch schöne Stimme, die da diese Texte über Einsamkeit, Verlust u. ä. dahersäuselt.“
Besetzung
Marty González Martín – Stimme; Severin Schöllhammer – Baß, Stimme, Text; Martin Ullmann – Gitarre; Volker – Schlagzeug; Musik: Die Blumen des Bösen; Roman Schönsee – Produzent.
Den Blumen des Bösen verfallen
Trackliste
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Anmerkung
Aufgenommen am 1. August 1992 mit einem Vierspurgerät im Proberaum im Big Bang in Nürtingen, die sechs Stücke an einem einzigen Tag; abgemischt wurde am Tag darauf. Doppelseitiges, fotokopiertes Klappcover mit zwei Innenklappen; schwarze Chromkassette mit s/w-Aufklebern auf beiden Seiten. Am Ende der B-Seite steht ein unbetiteltes Instrumental ohne Credits.
Angaben nach der Bandchronik.
Incognito Records ordnete die Aufnahmen in die Nähe der fetzigeren NDW-Stücke von 1980 bis 1983 ein, deren Kitsch hier durch Punkrockgitarre ersetzt sei, und verwies auf Razzia und die Boxhamsters.
Die Kassette dokumentiert keinen Anfang, sondern eine Übernahme. Fünf der sechs Stücke sind älter als die Band: „Raum" und „Den Pandoras verfallen" stammen von den Flowers of Evil und stehen auf deren Proberaumkassette von 1991, „All Flowers Fade", „Spiritus" und „Ersetzt" schon von Excalibur, belegt auf den Setlisten vom 19. August 1989 und 9. März 1990. Neu ist allein das unbetitelte Instrumental am Ende der B-Seite — das einzige Stück dieser Kassette, das bei den Blumen des Bösen selbst entstand.
Der Abgleich wurde möglich, als Severin Schöllhammer am 11. September 2026 die Blätter beider Vorgängerbands schickte; er hat den Befund selbst bemerkt.
Der Rücken der Hülle nennt fünf Titel: „Raum“, „Den Pandoras Verfallen“, „All Flowers Fade“, „Spiritus“, „Ersetzt“. Auf dem Band stehen acht Abschnitte. Ungenannt bleiben der Geräuschrahmen — eine knarzende Tür und andere Geräusche zu Beginn, am Ende dieselbe Aufnahme rückwärts — und das unbetitelte Instrumental vor dem Schluß.
Das Datum steht auf dem Einleger des Originalbandes, der Seite A auf „1./2. Aug. ’92“ datiert und die Stücke zweimal führt — erst als „Roher Mix“ mit Laufzeiten, dann als „Endgültiger Mix“ in genau der Reihenfolge, die diese Kassette hat. Von diesen Sessions gibt es Bilder: der Film „Vierspur-Session im Big Bang (Nürtingen 1992)“ zeigt, wie hier aufgenommen wurde. Daß der zweite Tag dem Abmischen gehörte, hat Severin Schöllhammer erläutert: man lege es gern auf getrennte Tage, um „unverbrauchte Ohren“ zu haben. Das Blatt zeigt es auch — es führt die Stücke zweimal, als rohe und als endgültige Mischung.


