
- Jahr
- 1996
- Format
- Demo
- Tonträger
- Kassette
- Label
- Gorkon Recordings (GR015)
Was die Blätter schrieben
„Die Blumen des Bösen sind eine sehr gute deutsche Band, die eine sehr eigene Art von Wave-Punk spielen, sehr faszinierend neben Sound und Texten die Sängerin.“
„Die Musik ist eine sogar recht annehmbare Mischung aus Wave und Punk, könnte man Post- oder Positive-Punk nennen. Das Ganze könnte sehr geil sein, wenn die Sängerin ihre Stimme noch etwas ausarbeiten könnte, und… Tja, und wenn die Aufnahmequalität erträglich wäre. […] Würde die Band eine CD machen, wäre ich sicherlich erfreut, zumal die Texte auch noch gut sind. Aber so ein Tape schadet der Band mehr, als es nutzt.“
Besetzung
Ein Online-Katalog nennt als Besetzung Severin Schöllhammer, Kornel Lapon, Waldemar Kopec und Marty González Martín — das kann nicht stimmen: die Titel 1 bis 8 sind der Mitschnitt vom 22. September 1995 in Notzingen, und damals bestand die Band aus Marty González Martín, Bernd Mall, Severin Schöllhammer und Arno Ritter. Kornel Lapon kam erst im Dezember 1995, Waldek Kopeć im Juni 1996. Es ist die pauschale Mitgliederliste seines Künstlerprofils.
Friede den Hütten…
Trackliste
Alles herunterladen (ZIP, 4 Aufnahmen) Nicht alle Aufnahmen sind freigegeben — enthalten ist, was aus dem Bandarchiv stammt.
Anmerkung
Auf 25 Stück begrenzte Promo-Auflage. Die Titel 1 bis 8 sind der Mitschnitt des Auftritts vom 22. September 1995 beim Tipi-Fest in Notzingen — dieselbe Aufnahme, die die Band im selben Monat auf die CD „Geisterfahrer“ brannte, hier nur anders aufgeteilt: was dort als „Intro / Angst“ und „Tanz / Die Maschine lebt“ in je einem Stück steht, ist auf der Kassette getrennt.
Vier dieser acht lassen sich hier anhören. Die vier übrigen — „Intro“, „Angst“, „Tanz“ und „Die Maschine lebt“ — liegen im Archiv als je eine Datei, weil sie auf dem Band ineinander übergehen; sie stehen auf der Seite des Mitschnitts.
Woher die Titel 9 bis 13 stammen, ist nicht abschließend geklärt. Ein Online-Katalog nennt „Den Pandoras verfallen“ vom Demo 1992, „Para Ti“ vom Demo 1994, „Geburt des Meisters“ und „Lied im Sturz zu singen“ aus dem Proberaum 1994/95 und „Was ertragen“ als Radiomitschnitt von 1995 — Severin Schöllhammer bestätigt, dass die beiden mittleren Proberaumaufnahmen sind, und erklärt den ersten Titel: es ist die Session, in der „Meister des Zufalls“ entstand. Bernd Malls Tourbericht sagt dagegen, der Notzinger Abend sei „zusammen mit den Aufnahmen von Bocholt“ erschienen. Dafür spricht nichts im Bestand: die überlieferte Setlist des Bocholter Abends vom 4. September 1995 enthält weder „Den Pandoras verfallen“ noch „Para Ti“. Vermutlich meint der Satz die Tour, nicht diese fünf Titel.
Besprochen wurde das Tape unter anderem in Goth’s not dead und im My Way.
