Die Maschine lebt (Machina Nostra)
Die Maschine lebt, es ist kein Alptraum
Die Maschine lebt, wir nennen es Lust
Unser Blut sei ihr Öl und Brennstoff
In ihrer Mechanik ruht unser Gott
Die Maschine lebt, sie wird uns fressen
Die Maschine lebt, sie speit uns aus
Und frohen Mutes werden wir singen
Ehre uns, daß sie uns erwählt
Es lebe die Maschine – die Maschine lebt
Die Maschine lebt, kennt keine Krankheit
Die Maschine lebt, kein Herz peinigt sie
Sie erdenkt das Denken bis zur Perfektion
Technik und Computer werden Religion
Die Maschine lebt, in jeder Schraube
Die Maschine lebt und lacht uns aus
Der Erfinder wird lästig, viel zu fehlerhaft
Sein Wert ist Null und er wird abgeschafft
Es lebe die Maschine – die Maschine lebt
Text: Severin Schöllhammer
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Abgeschrieben von der Rückseite der Single „Kein Tag ohne Revolution“ (1993). Dort stehen die Texte fortlaufend gesetzt, ohne Zeilenumbrüche; hier ist der Wortlaut unverändert übernommen. Die Abbildung liegt in der Galerie. Musik: Severin Schöllhammer. Im Beiheft des Samplers „Der erste Versuch“ (1993) steht derselbe Text unter dem Titel „Machina Nostra II“. Er endet dort mit „Die Maschine lebt und wir sind tot!!!“ statt mit dem wiederholten Refrain.