Zum Inhalt
Blumen des Bösen · BandarchivBlumen des Bösen

1991–2002

Presse & Interviews

Was andere über die Band gesagt und geschrieben haben, und was die Band ihnen geantwortet hat — Gespräche im Radio, auf Film und in Fanzines aus dem Selbstverlag, Lokalzeitungen und ein paar Seiten, die nur noch das Internet Archive kennt. Zitiert wird kurz: die Texte gehören ihren Verfassern und ihren Blättern. Die Blätter selbst liegen als Scans in der Galerie, dort unter „Presse & Fanzine“; jeder Beleg unten führt direkt zu seinem Blatt.

57
Stimmen
39
Quellen
80
Scans im Bildarchiv
7
besprochene Platten
10
belegte Abende
Art
Quelle: Kaktus

1 von 57 Stimmen.

Interviews

Dreimal war die Band bei der Wüsten Welle in Tübingen zu Gast, dem Freien Radio der Stadt. Diese Gespräche stehen im Wortlaut auf eigenen Seiten, der Ton dazu. Ebenso das gefilmte Gespräch vor dem Jugendzentrum Nagold von 1993 und das Interview im Kaktus-Fanzine — dessen Verfasser, vier Jahre später Sänger der Band, hat den vollständigen Abdruck freigegeben.

Die übrigen gedruckten Gespräche gehören ihren Verfassern und den Blättern, in denen sie erschienen. Von ihnen steht hier kein Nachdruck, sondern eine Zusammenfassung: die Antworten der Band im Wortlaut, die Fragen sinngemäß verkürzt. Die Seiten selbst liegen als Scan in der Galerie.

Kaktus, Nr. 2

Interview · 1994 · Martin „Kaktus“ Roeder

„Die spielen so ziemlich den innovativsten Punkrock, den ich in unseren Breiten kenne.“

Das Gespräch führte Martin „Kaktus“ Roeder, der das Heft machte — derselbe, der vier Jahre später Sänger der Band wurde. Alle vier saßen an einem Sonntag vor dem Recorder. Datiert ist der Scan nicht: Arno Ritter wird als „der neue Schlagzeuger“ vorgestellt (er kam im Januar 1994), die „Frage des Jahres“ gilt dem Tod von Kurt Cobain (April 1994), und die erste CD soll „Anfang nächsten Jahres“ erscheinen — das Interview stammt also aus dem Frühjahr oder Sommer 1994. Auf den Seiten steht keine Nummer — kein Kaktus-Heft trägt eine auf der Titelseite. Martin „Kaktus“ Roeder hat sie am 10. September 2026 aus dem Gedächtnis genannt: es war Ausgabe 2. Severin Schöllhammer erzählt darin, wie der Text von „Kein Tag ohne Revolution“ an einer roten Ampel entstand, und nennt als Einflüsse Slits, EA 80, France Gall und TKKG; Marty González Martín berichtet, dass sie die Querflöte in die Band brachte. Den Abdruck im Wortlaut hat Martin „Kaktus“ Roeder am 17. September 2026 freigegeben. „Martin“ ist in diesem Gespräch Martin Ullmann, der Gitarrist — nicht der Fragesteller, der im Heft durchgehend „Kaktus“ heißt.

Was fehlt

Von den drei Sendungen der Wüsten Welle Tübingen (3. Oktober 1995, 10. Januar 1996 und 2. September 1997) liegen die Mitschnitte vor und stehen oben unter den Interviews; eine Ankündigung oder Besprechung dazu ist aber nirgends auffindbar — der Sender ist im Internet Archive erst ab 2000 vertreten. Gedrucktes aus den Jahren 1997 und 1998 liegt überhaupt nicht vor.

Bei mehreren Ausschnitten ist nicht vermerkt, welches Blatt sie gedruckt hat — sie stehen oben als „Lokalpresse“ oder „Unbekanntes Blatt“. Wer die Hefte im Regal hat, möge nachsehen.