
- Jahr
- 1993
- Format
- EP
- Tonträger
- 7", 33 ⅓ U/min
- Label
- Distel 06 (S.O.S 001)
Was die Blätter schrieben
„Sympathischer deutscher Pop-Punk-Rock. Straighte Gitarren-Songs mit fast schüchtern wirkendem Mädchengesang, etwas wie unterproduzierte Fastbacks & Briten wie Sofa Head.“
„Vier außergewöhnlich gute Schrummelpunknummern mit zuckersüßem Frauenvocals. Mehr als nur ein gutes Debut.“
„Dunkler Sound, Mischung zwischen Wavesound und Punk ala Fliehende Stürme.“
„Eine der geilsten Bands, die in letzter Zeit irgendetwas rausgebracht haben. Das ist zwar nicht dieser typisch geniale Deutschpunk, aber was das Besondere an dieser Band ist, ist der absolut geniale Frauengesang.“
„Marty, ich liebe Deine sanfte Stimme. Gute punkrockige Musik mit leichtem depro-Touch und sehr guten Texten. Schon das Tape gefiel mir ausgezeichnet, die EP ist eine große Steigerung, besonders weil mir diese Stimme nicht mehr aus dem Kopf geht. […] Wunderbare Melancholie.“
„Wave-Punk from Germany with brilliant female vocals, one of my favourite German bands of all time!“
Besetzung
Marty González Martín – Gesang; Severin Schöllhammer – Baß, Gitarre; Martin Ullmann – Gitarre; Volker – Schlagzeug; Roman Schönsee – Produzent und Aufnahme; Barny Trouble – abgemischt. Texte: Severin Schöllhammer; Musik: Die Blumen des Bösen, „Tausend bunte Tage“ von Martin Ullmann.
Kein Tag ohne Revolution
Trackliste
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Anmerkung
Gemischt bei Incognito Records im Oktober und November 1992, Erstpressung 1993. Laut Bandchronik im April 1993 erschienen.
Widerspruch in den Quellen: Ein Online-Katalog nennt im Eintrag der Platte Distel 06 mit der Nummer S.O.S 001, sein Künstlerprofil und die Myspace-Seite dagegen eine Eigenproduktion.
Malibu zog Vergleiche zu Fastbacks und Sofa Head. Weitere Besprechungen erschienen in Gucky, No Future und Teenage Keks.
Aus denselben Sitzungen stammt mehr, als auf die Platte kam. „Sarg ohne Boden“ war für die 7" vorgesehen und fiel kurz vor der Pressung heraus; eine neu eingespielte Fassung von „Den Pandoras verfallen“ hielt die Band nicht für gut genug, um sie zu veröffentlichen. Dazu kamen „Minnelied“, „Munsters I“, „Munsters II“ und „Para ti“. Alle sechs liegen auf der 1995 privat gebrannten CD „Geisterfahrer (1992–1995)“ — und dort stehen auch drei der vier Titel der Platte in genau denselben Aufnahmen; nur „Die Maschine lebt“ fehlt dort.
Nach Severin Schöllhammer, 11. September 2026.





